Kopfbild: Ein Junge spielt an einem PC.

Werbung

Ein Jugendlicher lächelt in die Kamera und hält eine Kassette in die Höhe.

Werbung ist nach wie vor die wichtigste Finanzierungsgrundlage privater Radio- und Fernsehprogramme. Gute Einschaltquoten beim Publikum sind notwendig, um für Werbekunden attraktiv zu sein. Werbung muss zudem geschickt platziert und in das programmliche Umfeld integriert werden, zugleich aber klar vom Programm getrennt sein. Der Rundfunkstaatsvertrag (RStV) enthält eine Reihe von Werbebestimmungen.

Sie betreffen nicht nur die Kennzeichnung und Dauer von Werbung, sondern auch Werbeformen wie zum Beispiel Split-Screen, virtuelle Werbung, Sponsoring, Teleshopping oder Dauerwerbesendungen. Ergänzend zu den Regelungen des Rundfunkstaatsvertrages haben die Landesmedienanstalten Gemeinsame Richtlinien für die Werbung im Hörfunk und Gemeinsame Richtlinien für die Werbung im Fernsehen erarbeitet.

Eine junge Frau führt ein Interview.
Werbung und Teleshopping dürfen demnach nicht irreführen, den Interessen der Verbraucher nicht schaden und keine Verhaltensweisen fördern, die die Gesundheit oder die Sicherheit der Verbraucher sowie den Schutz der Umwelt gefährden. Das gilt besonders dann, wenn sich Werbung und Teleshopping an Kinder und Jugendliche richten. Sie dürfen deren Unerfahrenheit nicht ausnutzen. Das übrige Programm darf durch Werbung oder Werbetreibende weder inhaltlich noch redaktionell beeinflusst werden. So ist Schleichwerbung ebenso unzulässig, wie der Einsatz unterschwelliger Techniken.

Die Landesmedienanstalten arbeiten bei der Aufsicht über die Einhaltung der Werbebestimmungen im Rahmen der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) eng zusammen.

Antworten auf Werbefragen in sogenannten sozialen Medien finden Sie hier.