Kinder-Influencing

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Kinder unter 13 Jahren sind in den großen sozialen Netzwerken gemäß der jeweiligen Nutzungsbedingungen als Nutzerinnen und Nutzer nicht zugelassen. Aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung der EU können sich Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nur mit Zustimmung der Eltern auf den Plattformen anmelden.

Social-Media-Plattformen ermöglichen das Ausleben von Kreativität, die Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen und das Konsumieren von Inhalten, die Kinder und Jugendliche interessieren. Wenn Kindern erlaubt wird, Inhalte auf den verschiedenen Diensten/Plattformen zu veröffentlichen, werden Eltern zu Betreibern des Kanals/Profils und tragen die gesamte Verantwortung,

Es ist daher wichtig, Regeln festzulegen, was Kindern in dieser Hinsicht erlaubt wird, welche Inhalte sie veröffentlichen dürfen und welche Reichweite mit dem Angebot erzielt werden soll. Denn die Nutzung des Internets beinhaltet auch einige Risikofaktoren wie beispielsweise mögliche Privatsphäreverletzungen, sexuelle Belästigung, Cybermobbing oder Cybergrooming.

Die Arbeitsgruppe Kinder-Influencing* will Eltern mit der Broschüre "Handlungsempfehlungen Kinder-Influencer" dabei unterstützen, ihrer Verantwortung bestmöglich nachzukommen, um Kinder vor Risiken zu schützen, ohne ihnen dabei den Entfaltungsspielraum zu nehmen. Denn wenn ein Kind zum Content Creator wird, gibt es viel zu beachten – vor allem, wenn Inhalte öffentlich geteilt werden und eine gewisse Reichweite erzielen...

* Mitglieder der Arbeitsgruppe Kinder-Influencing sind:
FSM Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter, GMK Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, Kommission für Jugendmedienschutz, jugendschutz.net, Leibnitz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut, mediasmart und Super RTL.

  Handlungsempfehlungen_Kinder-Influencing (1.9 MB)