Entwicklungstrends

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Die Medien- und Rundfunkentwicklung ist von zwei zentralen Aspekten gekennzeichnet: der Digitalisierung sowie der Konvergenz der Medien.

Die umfassende Digitalisierung des Rundfunks – von der Produktion über die Verbreitung bis hin zum Empfang – bildet die Grundlage für die Einführung neuer Produkte und Dienste beim klassischen Rundfunk und bei multimedialen Angeboten.

Die sogenannte Konvergenz der Medien, das Zusammenwachsen bisher getrennter Informations- und Kommunikationstechniken wie Rundfunk und Internetkommunikation, Telefonie und Datentransfer, ermöglicht die Entwicklung neuer Angebotsformen und Inhalte.

Diese mit dem Übergang von der analogen zur digitalen Empfangstechnik verbundenen neuen Möglichkeiten, auf unterschiedlichen technischen Übertragungswegen verbreitete Angebote nahezu beliebig miteinander zu verknüpfen und auch inhaltlich auf eine zum Teil völlig neuartige Weise zu gestalten, beeinflusst die Entwicklung der Medien nachhaltig.

Mit der Digitalisierung kann nicht nur die Bild- und Tonqualität erheblich gesteigert, der Energieverbrauch und damit die Kosten gesenkt werden, sondern auch eine größere Programmvielfalt angeboten werden. Gleichzeitig werden Interaktionen zwischen Inhalteanbietern und Konsumenten in Echtzeit möglich.

Die Umstellung der Rundfunkübertragung von analog auf digital ist im TV-Bereich nahezu abgeschlossen. Im Hörfunk ist derzeit noch der analoge Empfang führend.