Medienlexikon

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DAB

Siehe auch: DVB-T , terrestrisch

Das Kürzel DAB bzw. die Weiterentwicklung DAB+ stehen für Digital Audio Broadcasting über Antenne (terrestrisch) und damit für das Digitale Radio. DAB bzw. DAB+ bieten exzellente Soundqualität und eine Reihe zusätzlicher Service-Angebote, benötigen jedoch auch spezielle Empfangsgeräte. In Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt 22 Hörfunkprogramme im Raum Schwerin über DAB+ zu empfangen.

www.digitalradio.de

DLM

Siehe auch: ALM

Die DLM ist die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Ihr gehören die gesetzlichen Vertreter der Exekutive der Landesmedienanstalten an. In der Direktorenkonferenz werden unter anderem Zulassungen von bundesweiten Rundfunkveranstaltern, Fragen des Jugendschutzes und der Werbung bearbeitet. Den Vorsitz der DLM übernimmt der Direktor der geschäftsführenden Landesmedienanstalt.

DRM

DRM ist die Abkürzung für Digital Radio Mondiale, das digitale Radio auf Lang-, Mittel- und Kurzwelle. DRM hat eine störungsfreie Soundqualität, die an UKW mono heranreicht.

www.drm-national.de

DSL

Siehe auch: Internet , digital

Das Kürzel DSL steht für Digital Subscriber Line (breitbandige digitale Verbindung über ein Telefonnetz) und bedeutet einen schnellen Zugang zum Internet.

DVB-T

Siehe auch: terrestrisch , Überallfernsehen

Der Begriff DVB-T steht für die digitale terrestrische (erdgebundene) Verbreitung von Fernsehprogrammen - also Digitales Fernsehen über Antenne. Ausgeschrieben bedeuten die vier Buchstaben Digital Video Broadcasting Terrestrical. DVB-T ist eine zukunftsorientierte Ergänzung zu den Übertragungswegen Kabel und Satellit und bietet unter anderem höhere Übertragungskapazitäten, eine bessere Übertragungsqualität und einen Empfang fast überall - daher wird DVB-T auch als Überall-Fernsehen bezeichnet. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Homepage unter dem Button "Digitales Fernsehen".

www.ueberallfernsehen.de

Dauerwerbesendung

Eine Dauerwerbesendung ist eine Fernsehwerbung, die redaktionell aufbereitet wird und deren Werbecharakter im Vordergrund steht. Dauerwerbesendungen sind mindestens 90 Sekunden lang und während ihres gesamten Verlaufs mit dem Schriftzug "Werbesendung" zu kennzeichnen.

Decoder

Siehe auch: Pay-TV , digital

Ein Decoder ist ein Empfangsgerät, das verschlüsselt ausgestrahlte Signale zum Beispiel des Pay-TV oder komprimierte digitale Datenströme des Digitalen Fernsehens in ein TV-Bild umwandelt.

Deutsche Welle

Die Deutsche Welle ist der deutsche Auslandsrundfunk, der weltweit verbreitete Informationsangebote in Hörfunk, Fernsehen und Internet bietet: DW-TV in Deutsch, Englisch und Spanisch, dazu Programmfenster in weiteren Sprachen, DW-RADIO in 30 Sprachen - von Amharisch bis Urdu und - natürlich rund um die Uhr in Deutsch und Englisch - DW-WORLD.DE, das multimediale Internet-Angebot in allen DW-Sprachen - mit eigenständigem Content in Pilotsprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch, Brasilianisch und Arabisch. Dazu bietet die "Web-Familie" der DW eine Reihe weiterer Angebote. GERMAN TV, das deutschsprachige Gemeinschaftsprogramm von DW, ARD und ZDF, ist vorerst als Pay-TV in den USA zu empfangen.

Deutsches Rundfunkmuseum

Das Deutsche Rundfunkmuseum in Berlin besteht seit 1967 und bietet umfangreiche Gerätesammlungen (Empfangsgeräte und Studiotechnik) von den Anfängen bis zur Gegenwart des Hörfunks und des Fernsehens, einschließlich der DDR-Rundfunkgeschichte.

www.drm-berlin.de

Deutschlandfunk

Den Namen Deutschlandfunk trägt seit nunmehr vier Jahrzehnten das bundesweite und werbefreie Informationsprogramm aus Köln. Der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk steht für seriöse Informationen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Der hohe Wortanteil von über 75 Prozent prägt sein unverwechselbares Profil.

www.dradio.de

Deutschlandradio Kultur

Deutschlandradio Kultur ist der Name für das kulturorientierte Hörfunkprogramm des Deutschlandradios. Von 1994 bis März 2005 trug der Sender den Namen „DeutschlandRadio Berlin“. Standort ist das ehemalige RIAS-Gebäude am Hans-Rosenthal-Platz in Berlin-Schöneberg.

Deutschlandradio Kultur ist das bundesweite Kulturradio. Es ist vollständig werbefrei. 1994 wurden der Deutschlandfunk (Köln), der RIAS (West-Berlin) sowie Teile von Stimme der DDR und Radio DDR 2 (Ost-Berlin), die als Deutschlandsender Kultur (DS Kultur) die Wende überlebt hatten, unter dem Dach einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft namens "DeutschlandRadio Berlin" zusammengeführt. Mitglieder dieser Körperschaft sind ARD, ZDF und alle 16 Bundesländer.

Am 7. März 2005 ging das reformierte Programm unter dem neuen Namen Deutschlandradio Kultur auf Sendung.

www.dradio.de

Dritte Programme

Siehe auch: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Die Dritten Programme der Landesrundfunkanstalten sind Teile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Duales Rundfunksystem

Siehe auch: ARD , Privater Rundfunk , Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Der Begriff steht für das geregelte Nebeneinander von gebührenfinanziertem öffentlich-rechtlichem Rundfunk einerseits und privatrechtlichem, überwiegend durch Werbeeinnahmen finanziertem Rundfunk andererseits. Der Begriff wurde in den 1980er Jahren im politischen Raum geprägt, um damit eine grundlegend veränderte Rundfunkordnung in der Bundesrepublik Deutschland zu bezeichnen.

digital

Siehe auch: analog

Digital, aus dem Lateinischen kommend, heißt mit dem Finger oder ziffernmäßig. Damit gemeint sind ganze Zahlen. Digital bedeutet also in ein Zahlen-Raster gebracht oder mit Ziffern arbeitend. Ein digitales Signal ist dementsprechend eine Folge von Zahlen.