Medienlexikon

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KEK

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) ist eine staatsferne, standortunabhängige Komission. Sie ist für die abschließende Beurteilung von Fragen der Sicherung der Meinungsvielfalt im Zusammenhang mit der bundesweiten Veranstaltung von Fernsehprogrammen zuständig. Bei Zulassungsverfahren zur Programmveranstaltung und bei Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse an Fernsehveranstaltern beurteilt die KEK, ob ein Unternehmen durch die Veranstaltungen ihm zurechenbarer Programme oder durch die Veränderung von Beteiligungsverhältnissen oder beides vorherrschende Meinungsmacht erlangt.

Die KEK besteht aus sechs Sachverständigen des Rundfunk- und Wirtschaftsrechts sowie sechs nach Landesrecht bestimmten gesetzlichen Vertretern der Landesmedienanstalten.

www.kek-online.de

KJM

Siehe auch: Jugendmedienschutz , Jugendschutz , Jugendschutzrichtlinien

Im Rahmen der Rundfunk- und Telemedienaufsicht prüft und bewertet die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mögliche Verstöße gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Sie beschließt entsprechende Maßnahmen, die dann von den Landesmedienanstalten umgesetzt werden. Weitere Aufgaben der KJM sind unter anderem die Festlegung von Sendezeiten, die Prüfung und Genehmigung von Verschlüsselungs- und Vorsperrungstechnik und die Anerkennung von Jugendschutzprogrammen. Außerdem stellt die KJM Indizierungsanträge für Angebote im Internet und nimmt Stellung zu Indizierungsanträgen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).

Der KJM gehören 12 Mitglieder an: sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den obersten Landesjugendbehörden benannte Sachverständige sowie zwei von der für den Jugendschutz zuständigen obersten Bundesbehörde benannte Sachverständige.

www.kjm-online.de

Kabelbelegung

Die Programmbelegung in Kabelnetzen nimmt der Kabelanlagenbetreiber selbst vor. Diese Belegung wird aber bezüglich der Auswahl, der Rangfolge und der angezeigten Weiterverbreitung durch die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern geprüft.

Kabelnetze

Siehe auch: terrestrisch

Kabelnetze stellen die technische Infrastruktur zur leitungsgebundenen Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen dar. Die Verbreitung erfolgt heute über Kupferkoaxial- oder Glasfaserkabel und ermöglicht einen ungestörten Empfang - allerdings nur mit stationären Geräten. Die Verbreitung per Kabel kann ausschließlich oder zusätzlich zur Ausstrahlung über terrestrische Sendernetze beziehunsgweise über Satelliten erfolgen.

Klassische Medien

Siehe auch: Neue Medien

Der Begriff Klassische Medien meint die Printmedien, das Kino, den Hörfunk und das Fernsehen.

Kurzwelle

Siehe auch: Frequenzen , Mittelwelle , Ultrakurzwelle (UKW)

Der Frequenzbereich der Kurzwelle (KW) erstreckt sich von 3 MHz bis 30 MHz. Die Kurzwelle bietet auf Grund ihrer besonderen Ausbreitungsbedingungen die Möglichkeit, Radiosendungen aus jedem Land der Erde zu empfangen. So bieten diese Sendungen den Vorteil, Nachrichten direkt aus erster Quelle zu erhalten - nicht zitiert oder referiert wie es in den heimischen Medien der Fall ist. Dies ist ein besonderer Reiz des Kurzwellenempfangs.

Heute senden Radiostationen aus über 40 Ländern deutschsprachige Programme. Es handelt sich meist um Informations- und Unterhaltungsprogramme mit einer Dauer von 30 Minuten bis zu einer Stunde, die in den Abendstunden nach Europa gesendet werden. Aus über 200 Ländern sind englischsprachige Sendungen zu hören. Im deutschsprachigen Raum betreiben viele Leute den Kurzwellenempfang als Hobby - mehr als 4.000 Hörer sind sogar in Kurzwellen-Hörerklubs organisiert.