12/2011 vom 14.03.2011

Beherrschen uns Handy, Facebook und Reality-TV?

Öffentliche Veranstaltung am 21. März 2011, 17 Uhr, im Schloss Schwerin

Im Juli vor 20 Jahren wurde vom ersten gewählten Landtag in Mecklenburg-Vorpommern das Rundfunkgesetz für unser Bundesland verabschiedet und in der Folge die Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern – jetzt Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern – gegründet. Aus Anlass dieses 20-jährigen Bestehens gibt die Medienanstalt in diesem Jahr in einer Reihe von Veranstaltungen der Öffentlichkeit einen Einblick in ihre Arbeit.
Den Auftakt macht am 21. März 2011 um 17 Uhr im Schloss Schwerin (Festsaal)

Prof. Dr. Bernd Schorb mit seinem Vortrag

Beherrschen uns Handy, Facebook und Reality-TV?
Der Wert von Medienbildung und Medienkompetenz im 21. Jahrhundert

Der ausgewiesene Medienexperte Bernd Schorb ist Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und Vorsitzender des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München. Sein Vortrag reflektiert die Bedeutung der Medien und Medienbildung auf unser Leben und ordnet die medienpädagogischen Aktivitäten, die es in den vergangenen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gegeben hat, ein.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet am Vorabend der Unterzeichnung einer neuen „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ in Mecklenburg-Vorpommern statt und nimmt bewusst Bezug darauf.
Die „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ wird einen Tag später, am 22. März 2011, um 11 Uhr in der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern ressort-übergreifend zwischen Staatskanzlei, Bildungsministerium, Sozialministerium und Medienanstalt feierlich unterzeichnet. Sie ersetzt die alte „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ aus dem Jahr 2007.

Zu dem Vortrag von Prof. Dr. Bernd Schorb und zur Unterzeichnung der „Medienkompetenz-Vereinbarung“ sind insbesondere alle Vertreter der Presse herzlich eingeladen.

Hintergrund:
Die Förderung von Medienkompetenz wird in Mecklenburg-Vorpommern als Querschnittsaufgabe mehrerer Einrichtungen betrachtet. Um neue medienpädagogische Impulse setzen zu können und um vorhandenen Angebote besser zu vernetzen, hatten im Jahr 2007 die Staatskanzlei, das Bildungsministerium, das Sozialministerium und die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (damals noch Landesrundfunkzentrale M-V) erstmals eine „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ geschlossen.
Die Medienanstalt M-V fördert seit vielen Jahren die Medienbildung in unserem Bundesland, sowohl in Einzelprojekten als auch in den Offenen Kanälen in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald und Malchin. Die Medienanstalt unterstützt dabei vor allem Kinder und Jugendliche, die mit den neuen Medien aufwachsen, zunehmend aber auch ältere Menschen beim Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen über diese Medien.