15/2012 vom 12.03.2012

Medienbildungs-Tag in Gadebuscher Schule

Experten klären über Rechte im Internet auf

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet morgen (13. März 2012) erstmals in Zusammenarbeit mit dem Jugendrechtshaus Wismar und der Rostocker Rechtsanwältin Gesa Stückmann einen Medienbildungs-Tag in Gadebusch.

In der Zeit des Internets und der Sozialen Netzwerke sind sich vor allem Kinder nicht über ihre virtuellen „Tätigkeiten“ bewusst. Sie kennen sich in rechtlichen Fragen nicht aus, zum Beispiel:
      - Darf ich Filme kostenlos im Internet sehen?
      - Wo „landen“ meine hochgeladenen Bilder wirklich?
      - Darf ich als Minderjähriger meine Lieblingsmusik aus dem Internet herunterladen, ohne dafür
        bestraft zu werden?
      - Habe ich überhaupt eine Privatsphäre im Internet, und was kann ich tun, um mich vor
        Cybermobbing zu schützen?

Diese und andere Fragen werden die Rechtsanwältin Gesa Stückmann und David Tripphahn, Medienpädagoge der Medienanstalt Mecklenburg Vorpommern, gemeinsam mit 60 Schülern der sechsten Klassen der Regionalen Heinrich-Heine-Schule Gadebusch klären.

Hintergrund
Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern fördert vielfältige Projekte zur Medienbildung und Medienkompetenz im Land mit jährlich insgesamt über 200.000 Euro. Sie ist Trägerin der Offenen Kanäle in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Malchin und Greifswald. Die Offenen Kanäle sind Bürgermedien und Medienkompetenz-Zentren.

Das Jugendrechtshaus Wismar (www.jugendrechtshaus-wismar.de) ist eine regionale Präventionseinrichtung auf rechtspädagogischer Basis. Es hat ein Büro im Wismarer Kinder- und Jugendfreizeitzentrum in der Friedrich-Techen-Straße 20. Jugendrechtshäuser in Mecklenburg-Vorpommern gibt es auch in Schwerin (www.jugendrechtshaus-schwerin.de), Greifswald (www.jugendrechtshaus-greifswald.de) und Rostock.

Die Rostocker Rechtsanwältin Gesa Stückmann klärt seit Jahren in ganz Mecklenburg-Vorpommern über rechtliche Fragen im Internet auf. Im Dezember des vergangenen Jahres erhielt sie für ihr Engagement den Landespräventionspreis 2011.