6/2007 vom 29.03.2007

TV Rostock sendet in Kürze auch in den Kabelanlagen von Güstrow

Landesrundfunkausschuss schreibt UKW-Hörfunkprogramme für Schwerin und Stralsund aus

Landesrundfunkausschuss schreibt UKW-Hörfunkprogramme für Schwerin und Stralsund aus

In seiner 170. Sitzung am 28. März 2007 hat der Landesrundfunkausschuss (LRA) der Firma „mediadock GmbH“, die den Lokal-TV-Sender „tv rostock“ betreibt, die Zulassung für die Veranstaltung eines lokalen/regionalen Fernsehprogramms auch in den Kabelanlagen der Stadt Güstrow erteilt. Die Firma „mediadock GmbH“ verbreitet ihr Programm bereits in den Kabelanlagen der Stadt Rostock sowie in Bad Doberan und Kühlungsborn. Eine Neuausschreibung der Sendelizenz in Güstrow war notwendig geworden, da der bisherige Betreiber des eigenständigen Lokal-TV-Programms „Hallo Güstrow“ seine Lizenz aufgrund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten zurückgab. Die nunmehr vollzogene Erweiterung des Sendegebietes von „tv rostock“ wertete der LRA als eine Reaktion auf die künftige Bildung neuer Kreisgrenzen und als Beitrag zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit für den führenden Lokal-TV Sender in Mecklenburg-Vorpommern.

Auch zwei weiteren Lokal-TV-Veranstaltern genehmigte der Landesrundfunkausschuss die Erweiterung ihres Sendegebietes: das Programm „neu’eins“ aus Neubrandenburg wird künftig auch im Kabelnetz von Krakow am See zu sehen sein und damit neben Waren, Malchow, Penzlin und Rechlin nahezu im gesamten Gebiet der Müritzer Seenplatte. Ebenso wurde der Veranstalterin „Media TV Studio Bad Kleinen“, die Weiterverbreitung ihres Programms auch in dem Kabelnetz von Dorf Mecklenburg zugesprochen. Die Veranstalterin „Fa. Media TV Studio Bad Kleinen“ hat seit April 2002 eine Zulassung für ein lokales Fernsehprogramm in Bad Kleinen.

Darüber hinaus beschloss der LRA zwei UKW-Frequenzen für Hörfunk sowohl in Schwerin und Stralsund auszuschreiben. Während die UKW-Frequenz „102,9“ für Schwerin sich im Moment noch in der abschließenden Auslandskoordination befindet, handelt es sich um die Ausschreibung der UKW-Frequenz 98,9 MHz in Stralsund um eine Wiederholungsausschreibung, da die Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses des LRA Ende 2006 nicht mehr in der Amtszeit des damaligen Ausschusses umgesetzt werden konnte. Darauf hin entschloss sich der im Februar neu konstituierte LRA der vierten Amtszeit nun zu einer Neuausschreibung dieser Sendelizenz gemeinsam mit der neu koordinierten Schweriner UKW-Frequenz, zumal die Bundesnetzagentur (BNetzA) auch noch keinen Sendenetzbetreiber für Stralsund benennen konnte.