8/2007 vom 26.06.2007

Medienpädagogik für Mecklenburg-Vorpommern

Fachtagung der Landesrundfunkzentrale in der Aula der Universität Rostock

Zu ihrem 8. Medientreff hat die Landesmedienanstalt für Mecklenburg-Vorpommern (LRZ) am 28.06.2007 - wie schon im vergangenen Jahr - nach Rostock eingeladen. In der Aula der Universität diskutiert auf Einladung der LRZ, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Instituts für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik ab 15:30 Uhr eine hochkarätige Expertenrunde zum Thema „Bedeutung der Medienbildung für eine demokratische Öffentlichkeit“. Die Tagung bildet gleichzeitig den Abschluss einer Ringvorlesung, die die Veranstalter gemeinsam über das Sommersemester hinweg an der Universität Rostock durchführten.

Zu den Haupt-Referenten am 28.06. gehören der Bildungsminister des Landes, Henry Tesch, sowie Professor Uwe Sander aus Bielefeld, weitere Beiträge werden erwartet von Prof. Renate Luca von der Universität Hamburg, Prof. Wolf Völker von der Universität Rostock, Dr. Eike Schulze, von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung aus Berlin sowie Dr. Uwe Hornauer, dem Direktor der Landesrundfunkzentrale, Schwerin – die Veranstaltung richtet sich nicht nur an die Studierenden der Universität und an ein Fachpublikum, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Anlass der Ringvorlesung und der Thematik der Abschlussveranstaltung ist der 10. „Geburtstag“ der Offenen Kanäle in Mecklenburg-Vorpommern. Diese waren im Laufe des Jahres 1996 als Radiostation in Neubrandenburg (NB-Radiotreff 88,0) und 1997 als Fernsehsender in Rostock (rok-tv) zunächst als „Rundfunkversuch“ auf Sendung gegangen. Seit dem Jahr 2000 gehören die Gestaltung und die Organisation der Offenen Kanäle sowie die Förderung von Medienkompetenz nach dem Willen des Landesgesetzgebers zu den Pflichtaufgaben der Landesmedienanstalt für Mecklenburg-Vorpommern.

Die aus einer großen Koalition gebildete aktuelle Landesregierung hat dieser Aufgabe in ihrer Regierungserklärung einen hohen Stellenwert eingeräumt. Mit einer besonderen Vereinbarung zur Förderung von Medienkompetenz wollen Landesregierung und Landesrundfunkzentrale Impulse für eine weiter intensivierte und vertiefte Zusammenarbeit zwischen medienpädagogischen Einrichtungen, Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen geben. Träger dieser Rahmenvereinbarung sind neben der Landesrundfunkzentrale, die Staatskanzlei, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie das Ministerium für Soziales und Gesundheit. Bildungsminister Henry Tesch, der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer, Staatssekretär Wolfgang Schmülling für das Sozialministerium sowie LRZ-Chef Dr. Uwe Hornauer wollen zum Abschluss der Fachtagung in der Aula der Universität diese „Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“  feierlich unterzeichnen.

Im Anschluss an die Tagung in der Aula der Universität führt die LRZ ab 19:00 Uhr ihren „sommerlichen“ Jahresempfang im Alten Lokschuppen am Stadthafen durch zu dem rund 150 Gäste aus Politik und Medien des Landes erwartet werden.