12/2007 vom 24.10.2007

Landesrundfunkausschuss fasst Beschluss für ein zeitlich befristetes Versuchsobjekt zum Handy-TV im DVB-H-Standard

In seiner 176. Sitzung am 24. Oktober 2007 stimmte der Landesrundfunkausschuss einem Erprobungsprojekt für Handy-TV im DVB-H-Standard für die Dauer von drei Jahren der Bewerberin „MFD“ zu - vorbehaltlich einer abschließenden Empfehlung durch die ALM. Vorausgegangen war eine Ausschreibung in allen Bundesländern für dieses Versuchsprojekt. Auch in allen anderen Landesmedienanstalten müsse nunmehr ein entsprechender Beschluss gefasst werden. DVB-H - Digital Video Broadcasting – Handheld – steht für den digitalen Empfang von Fernseh- und Hörfunkprogrammen sowie Datendiensten auf mobilen Empfangsgeräten. Mit DVB-H sollen in Mecklenburg-Vorpommern die Regionen Rostock und Schwerin erreicht werden.

Des Weiteren beschloss der LRA die UKW-Frequenz 90,1 MHz für privaten Hörfunk in Schwerin auszuschreiben. Diese befindet sich im Moment noch in der abschließenden Auslandskoordinierung. Die Ausschreibung vom 4. Mai 2007 für die Schweriner UKW-Frequenz 102,9 MHz wurde aufgehoben und die Frequenz dem Norddeutschen Rundfunk bis Ende 2010 für die Veranstaltung eines lokalen öffentlich-rechtlichen Programms anlässlich der BUGA zugeordnet.