9/2005 vom 30.03.2005

www.lrz-mv.de - Neuer Internet-Auftritt der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern ist online

Frisch und modern, informativ und übersichtlich – so präsentiert sich der neue Internetauftritt der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern (LRZ), der jetzt online gegangen ist. Auf insgesamt mehr als 50 Seiten erfährt man unter der Adresse www.lrz-mv.de alles Wissenswerte über Aufgaben und Struktur sowie über die beiden Organe der Landesmedienanstalt – den Landesrundfunkausschuss (LRA) und seine Fachausschüsse sowie den Direktor der Landesmedienanstalt. In einem Interview zieht Dr. Uwe Hornauer eine positive Bilanz seines ersten Jahres als Chef der Landesrundfunkzentrale des nordöstlichen Bundeslandes. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik 15 Landesmedienanstalten, darunter als einzige Zwei-Länder-Medienanstalt die mabb für Berlin und Brandenburg. Sie sind in der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) zusammengeschlossen.

Fachleuten, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern und anderen Interessenten bietet die Homepage ausführliche Informationen zu den Rechtsgrundlagen, Gesetzen und Satzungen für die Tätigkeit der LRZ und eine Übersicht der aktuell durch die Landesrundfunkzentrale lizenzierten privaten Hörfunk- und Fernsehveranstalter in Mecklenburg-Vorpommern. Breiten Raum nehmen auch die Themen Medienkompetenz und Offene Kanäle sowie Programmaufsicht ein. Auf diesen Seiten kann man sich unter anderem über die Offenheit der Offenen Kanäle und die beiden so genannten „Medientrecker“ und über die von der Landesmedienanstalt ausgeübte Programmaufsicht, über Jugendschutz, Werbung und Sponsoring sowie über den Umgang mit Programmbeschweren informieren. Außerdem gibt es einen kurzen Ausblick auf die digitale Zukunft, die auch um Mecklenburg keinen Bogen macht. Nach anderen norddeutschen Bundesländern wird das nordöstliche Bundesland wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 2005 das terrestrische Digitalfernsehen (Digital Video Broadcasting - Terrestrical – DVB-T) einführen, zunächst allerdings auf die beiden Bereiche Rostock und Schwerin konzentriert.

Komplettiert wird das neue Internetangebot der Landesrundfunkzentrale durch Gelegenheiten zur schnellen Kontaktaufnahme mit dem Landesrundfunkausschuss und den Mitarbeitern der LRZ und zum Bestellen von Publikationen und Gesetzestexten, eine Link-Sammlung und ein Medien-Lexikon mit rund 100 Stichworten von A wie analog oder Aufsicht bis Z wie Zapping und Zulassung. Und nicht zuletzt kann man sich die Standorte und Anfahrtswege der LRZ und der der insgesamt fünf von der Landesmedienanstalt geförderten Offenen Kanäle, darunter rok-tv in Rostock und NB-Radiotreff 88,0 in Neubrandenburg, anzeigen lassen. Die Offenen Kanäle präsentieren sich im Netz der Netze ab sofort übrigens in ganz ähnlichem Design wie der neue Internetauftritt der Landesmedienanstalt selbst.

Die Entwicklung des neuen Internetauftritts lag unter Leitung von Alexander Lohse in den Händen der Firma Human Touch Medienproduktion (www.webjazz.de). Das Unternehmen aus dem vorpommerschen Klein Jasedow hatte sich Ende vergangenen Jahres in einer Ausschreibung gegen mehrere Mitbewerber durchgesetzt. Um die inhaltlich-organisatorische Koordinierung und die Textproduktion kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der LRZ Jürgen Seidel, Freier Journalist aus Stralendorf bei Schwerin. Der Kern der nach allen Richtungen ausbaufähigen neuen Selbstpräsentation ist seit dem 30. März 2005 im Internet zu sehen. Schauen Sie doch selbst einmal nach – und zwar unter: www.lrz-mv.de. Dort finden Sie auch die entsprechenden Links und Hinweise zu den Offenen Kanälen und deren eigenen Webpages.