21.05.2007

Jahresbericht 2006

Eine aktuelle Bestandsaufnahme

Cover: Jahresbericht 2006
Das Arbeitsjahr 2006 war für die Landesrundfunkzentrale des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht eben arm an Höhepunkten. Denn auch im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens gab es immer wieder noch „ein erstes Mal" in der Arbeit der Landesmedienanstalt: So wurden erstmals im Jahre 2006 herausragende Projekte der Medienkompetenzförderung mit einem Preis ausgezeichnet, und erstmals stellte die Landesrundfunkzentrale eine Studie zur Medienwirtschaft in diesem Bundestand vor. Damit schließt sie eine Datenlücke, welche die zuvor erhobene Studie über das lokale Fernsehen und über die Hörfunklandschaft in Mecklenburg-Vorpommern noch offengelassen haben. Auf diese Weise ist nunmehr die Entwicklung dieses Wirtschaftssektors im nordöstlichen Bundesland Deutschlands systematisch in einer Gesamtschau dokumentiert.

 

Neben einem ersten Mal gibt es aber auch immer Ereignisse, die sich wiederholen: Auf ein stolzes Jubiläum in diesem Sinn steuern die Offenen Kanäle in Mecklenburg- Vorpommern zu. Fernsehen und Hörfunk werden in den Jahren 2006 und 2007 jeweils zehn Jahre alt. Die Offenen Kanäle werden einen thematischen Schwerpunkt in der Arbeit des kommenden Jahres bilden. Allein eine ganze Ringvorlesung an der Universität Rostock wird sich im Sommersemester 2007 mit diesen erfolgreichen Einrichtungen befassen und ebenso der Medientreff- der jährliche Begegnungsabend der Landesrundfunkzentrale.

 

Bekanntlich sind aber aller guten Dinge drei, und die Zahl Drei vollendete der Landesrundfunkausschuss im Jahr 2006. In diesem Jahr ging nämlich seine dritte Amtsperiode zu Ende. Mit großer Zufriedenheit können die Mitglieder des Gremiums auf viel Engagement und viele gute Erfolge zurückblicken. Da die Wahlperioden des Landesrundfunkausschusses nur leicht versetzt an die Wahlperioden des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern gekoppelt sind, war es im Jahr 2006 sicherlich auch für die Medienwelt nicht ohne Bedeutung, wie die Landtagswahlen in diesem Land ausgegangen sind und die Regierungsbildung abgeschlossen wurde.
 
Nicht ohne Stolz konnte der Landesrundfunkausschuss am Ende seiner dritten Amtszeit dabei auch darauf verweisen, dass am Ende des Jahres 2006 eine Koalitionsvereinbarung für die neue Landesregierung geschrieben wurde. Noch nie beinhaltete ein solches Vertragswerk so viele Feststellungen und Anregungen zur Medienpolitik des Landes wie für die kommende Wahlperiode. Man darf also gespannt sein auf die kommenden Jahre und insbesondere auf das nächste Jahr: 2007.


Dr. Uwe Hornauer
Direktor