Pressemitteilung der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V.
Der Rostocker Offene Kanal rok-tv ist neuer Teilnehmer bei der Plakataktion „Wir zeigen den Rechtsradikalen die kalte Schulter“ der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. MitarbeiterInnen des Medienzentrums der Universität Rostock haben im Rahmen der Aktion ein DIN A0-Plakat gestaltet, das ins Auge sticht und dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. „Wir mögen keine braune Soße.“ – mit diesem Slogan distanziert sich rok-tv von rechtse
Zu sehen ist dieses Plakat zusammen mit einer Auswahl von sechs in einer Testphase entstandenen Plakate ab sofort bis zum 21. Februar 2006 in den Fluren von rok-tv in der Grubenstr. 47, 18055 Rostock, wochentags von 8-18 Uhr. Die Ausstellung ist Auftakt einer neuen Kampagne von Bunt statt braun e.V., mit der sie möglichst viele Menschen für die Teilnahme an diesem neuen, kreativen Weg der öffentlichen Positionierung für Demokratie und friedliches Miteinander in Vielfalt gewinnen will. „Mit der Aktion wollen wir zu einem von Zivilcourage und Toleranz geprägten gesellschaftlichen Klima beitragen und Impulse zur politischen Wertebildung in diesem Landtags-Wahljahr setzen“ erklärt Lena Fassnacht, ehrenamtliche Geschäftsführerin bei der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V.
rok-tv sendet schon seit Sendestart regelmäßig Trailer bzw. Werbespots gegen Rechtse
Für das Team von rok-tv ist es unstrittig, sich an dieser Aktion zu beteiligen und auch Bunt statt braun e.V. die Räume von rok-tv für eine Ausstellung anzubieten.
Die Universität Rostock ist Hauptpartner bei der Umsetzung der Plakataktion. Als Mitglied bei Bunt statt braun e.V. leistet sie z. B. die fotografische und gestalterische Produktion. Der Kanzler der Universität Rostock Joachim Wittern erklärt die Gründe für das verstärkte gesellschaftspolitische Engagement seiner Einrichtung: „Für die Universität als größter Arbeitgeber M-V´s sind internationale Beziehungen und Kooperationen von grundlegender Bedeutung. Aktuell studieren und arbeiten rund 800 ausländische junge Menschen und Wissenschaftler an der Universität. Wir wollen unser Mögliches dazu beitragen, dass sie sich hier wohl und willkommen fühlen. Das ist nur in einer Gesellschaft möglich, die die Einzigartigkeit eines jeden Menschen respektiert und Konfliktfähigkeit und Eigenverantwortung groß schreibt. Da die Bürgerinitiative diese Qualitäten fördert, unterstützen wir ihr Engagement.“