Celina Sander

Vor meinem Praktikum habe ich kaum Berührungspunkte mit der Medienpädagogik gehabt und ging also recht neugierig, aber auch aufgeregt in meinen ersten Tag rein. Da ich vorher keine Erfahrungen mit Schnittprogrammen oder Ähnlichem gemacht habe, hatte ich die Sorge, dass mir das etwas zum Verhängnis werden könnte, aber bereits an meinem ersten Tag wurde ich eines Besseren belehrt.

Aber erstmal Hallo, ich heiße Celina und studiere Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften und durfte im Mediatop Rostock mein medienpädagogisches Praktikum absolvieren.

Bereits in meiner ersten Woche ging es los mit dem Angebot „Schnuppern durch die Mediengalaxie“, bei dem ich in Vorbereitung auf das Angebot auch einen eigenen Trickfilm mit Stop Motion erstellen durfte. Schon bei dem Angebot habe ich sehr viel dazugelernt und konnte gleichzeitig meine ersten medienpädagogischen Erfahrungen machen. Der Workshop fand innerhalb meines Praktikums dreimal statt, wodurch ich auch in Kontakt mit verschiedenen Altersgruppen gekommen bin.

Ein zentraler Bestandteil meines Praktikums war es erste Ideen für verschiedene Instagram-Reels zu sammeln. Außerdem habe ich an Redaktionssitzungen mit dem Social Media Team der einzelnen Mediatope teilgenommen. Dabei ist mir bewusst geworden, wie viel Arbeit und Planung eigentlich hinter dem Instagram-Content steckt. Dieser Eindruck hat sich auch nochmal verstärkt, als ich mit einem Photoshop-Tool eine Grafik für Instagram erstellen musste. Ich habe aber nicht nur gemerkt, wie viel Arbeit hinter allem steckt, sondern konnte auch viele neue Skills erlernen. Wie zum Beispiel auch, als ich ein Projekt für das Ferienangebot „Games.TV“ geschnitten habe.

„Games.TV“ war auch eines meiner Highlights innerhalb des Praktikums. Dabei haben Jugendliche ihre eigene Sendung zum Thema Gaming geplant und gedreht. Über die Woche habe ich mich täglich um die Instagram-Story gekümmert und die Highlights des Tages gepostet, wobei ich meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Außerdem wurde innerhalb des Projekts eine Straßenumfrage gedreht, bei der ich ebenfalls dabei sein durfte und das Videomaterial anschließend geschnitten habe. Dadurch habe ich vor allem nochmal einen tieferen Einblick hinter die Kulissen bekommen und konnte die Teilnehmenden die Woche über begleiten.

Insgesamt war die Arbeit im Mediatop wirklich sehr vielseitig. Sie reicht von Rechercheaufgaben, über kreative Projekte, bis hin zur direkten Arbeit mit Menschen. Dadurch wurde es auch nie langweilig und jeder Tag brachte neue spannende Tätigkeiten mit sich. Besonders schön fand ich, dass ich bei vielen Aufgaben große Freiheiten bei der Gestaltung und Umsetzung hatte. Mir wurde zudem auch immer viel Vertrauen entgegenbrecht, sodass ich meine eigenen Ideen stets einbringen konnte. Gleichzeitig wurde ich von Jessica und Christine jederzeit unterstützt und begleitet. Bei Fragen standen sie mir stets zur Seite, weshalb nochmal ein großes Dankeschön an die beiden und an das ganze Team rausgeht. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und habe mich immer sehr wohl am Arbeitsplatz gefühlt.

Rückblickend waren meine anfänglichen Sorgen also völlig unbegründet. In den zwei Monaten habe ich unglaublich viel gelernt, viele neue Erfahrungen gesammelt und neue Dinge gemacht, die ich mir vorher nie zugetraut hätte. Vor allem habe ich entdeckt, wie viel Spaß mir die medienpädagogische Arbeit bereitet. Meine Sorgen zu Beginn des Praktikums waren also völlig unbegründet.

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